Google Chrome Comic
September 25, 2008, 10:55 pmHuch … Zeitmaschine? Der Comic ist schon alt und dass dort ein Fehler ist, sollte auch jeder wissen. Was aber scheinbar kaum einer bemerkt hat: die Comics wurden scheinbar ausgebessert, denn die Grenzen sehen doch nun fast europäisch aus.
—Jörg | no comments
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Keintorhasen
September 12, 2008, 8:38 pmSorry Mario. Eigentlich mag dich dich, aber in der Nationalelf bekommst du nichts auf die Reihe! Wie man den vom Mittwoch NICHT machen kann bleibt eines deiner Geheimnisse…
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heise vs. golem
August 12, 2008, 9:24 pmAls Computerfuzzi hat man fast jeden Tag zwei Webseiten nach denen man nach News sucht. Nein, es sind nicht computerbild.de und chip.de, sondern heise.de und golem.de. Erstere hat heute ein neues Design erhalten und viele vergleichen es sofort mit dem Design von golem.de - nicht zu unrecht. War doch der große Vorteil von heise immer, dass die Nachrichten an jeder Stelle nach Aktualität sortiert sind. Dies hat sich nun geändert, denn auf der Startseite sieht man an erster Stelle drei News die heise für besonders wichtig hält - aber nicht mehr aktuell sind. Bei meinem Laptop besteht die Hauptseite auf dem ersten Blick nur aus den ersten drei News. Dabei ist das schon mein größter Kritikpunkt bei golem. Aber nicht nur da hat man sich angeglichen, sondern auch beim Layout der heutigen ATI News.
Zum Glück kann man die erste Verschlimmbesserung damit umgehen, indem man gleich auf http://www.heise.de/newsticker/classic/ surft.
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Der Amoklauf von Blacksburg und die Killerspiele
April 19, 2007, 6:38 pmLäuft jemand Amok, dann haben zumeist viele Leute versagt. Besonders bei “Schulmassakern” sind “Schuldige” schnell gefunden. Lehrer, Mitschüler, Eltern und andere nahe Personen scheinen oberflächlich den Amokläufer zu solch einer Tat bewogen haben. Obwohl man dies in den Medien nie ausspricht, denn den “einen” Grund findet man eben nicht so schnell und noch lebende Personen zu beschuldigen ist nie die feine englische Art, haben die Medien schnell Schuldige. Dabei sind es aber nie Personen, sondern immer Dinge. Mal die Heavy Metal Musik, dann die Gruselfilme und seit einigen Jahren die Computerspiele.
Da man bei solchen Geschichten immer schnell eine Story veröffentlichen muss, muss man schnell Fakten finden. Am besten gleich den Schuldigen. Aber was macht man, wenn man keinen Schuldigen findet? In Deutschland würden viele Medien Vermutungen anstellen. Die Washing Post ist da schon weiter - man sagt einfach der Täter würde Counter-Strike spielen. Ob das stimmt? Beim Erstellen der Story war das vermutlich egal. Was aber machen, wenn dies nun nicht stimmt? Zumindest die Printausgabe ging mit dem Fehler an die Kioske der Stadt, aber die Online-Ausgabe wird einfach modifiziert. Erst entfernt man die Passage, dann wird gleich der ganze Artikel verschoben und man kommt auf einen neuen Artikel. Wird mit einem Satz erwähnt, dass man zuvor einer Ente aufgesessen ist? Nein.
In Amerika hat ein Zimmerkollege des Täters im TV mittlerweile mit einem “Yeah I never ever saw him play a video game. Ever.” die Spekulationen um ein Videospiele beseitigt. Herrn Pfeiffer macht das übrigens nichts: er wettert weiterhin in Sendungen zu dem Thema Amokläufe gegen Spiele.
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PlayStation 3 Launch - Berichte von überall
März 25, 2007, 4:34 pmDie PlayStation 3 ist erschienen. So war der Launch…
Heute hat der Verkauf der Playstation 3 in Europa (Bilder aus Berlin) und Australien begonnen. Aus diesem Anlass hat Sony in Berlin eine offizielle Feier am Potsdamer Platz veranstaltet. Die obligatorischen Mitternachtsverkäufe im Sony-Syle-Store, vor dem sich rund 150 bis 200 Kunden versammelten, und in diversen Elektronikmärkten durften natürlich auch nicht fehlen. Für den ganzen Hype, der im Vorfeld um die Playstation gemacht wurde, war die versammelte Menge kleiner als zu erwarten war. Wie viele Konsolen in der heutigen Nacht im Sony Store den Besitzer gewechselt haben, ist noch nicht bekannt. Spiele konnte man natürlich ebenfalls erstehen. Doch der Preis von 69,59,- € war sehr happig, da diese im heutigen Media Markt Prospekt für 10,- € weniger angeboten werden.
Auf der aufgebauten Bühne hat ein Moderator eine Xbox 1 zertreten. Diesem völlig sinnlosen Beispiel folgte auch der Saturn in Berlin. Dort wurde eine Kletterwand aufgebaut. Wer den Aufstieg schaffte und von oben eine Xbox 360 runterwarf, durfte im Austausch eine Playstation 3 einsacken. Rein rechnerisch hätte man sich auf diese Weise eine PS3 zum Launch für rund 270,- €, so viel kostet das Core System, sichern können. Für diese Aktion wurden 50 Geräte bereitgestellt.
Auch in Stuttgart zeigte man sich sehr enttäuscht. Dort wurden beim Mitternachtsverkauf von 100 Geräten nur 35 an den Mann gebracht. Die Anzahl verkaufter Spiele wird mit 77 beziffert. Beim Mitternachtsverkauf der Xbox 360 war die Resonanz in Stuttgart erheblich größer. Als Ursache nannte ein Media Markt Mitarbeiter verschiedene Gründe. Zum einen sei bekannt, dass die Playstation 3 in ausreichender Stückzahl verfügbar ist. Und zum anderen soll das Wetter zum laschen Mitternachtsverkauf beigetragen haben. Genau so wie der hohe Preis und ein Verkauf nach Weihnachten. Der Mitarbeiter wunderte sich auch, dass heute mehr Xbox 360 Konsolen verkauft wurden, als in den vorherigen Tagen. Möglich aber auch, dass der Preis bei Media Markt von 299,- € für die Premiumversion zu höheren Verkäufen beigetragen hat.
In England hielt Sony im dortigen Store für die ersten 100 Käufer ein besonderes Schmankerl parat und verschenkte zur Playstation 3 einen 46″ Sony Bravia LCD Fernseher. Wie Yahoo berichtet, sind die wartenden Käufer ausgeflippt, als Sony die Aktion bekannt gab.
In Australien verlief der Launch der Playstation 3 eher ruhig. Zwar gab Sony an, dass 20.000 Vorbestellungen eingegangen seien, davon war in den Shops allerdings nichts zu merken. Das Aufgebot an Reportern und Fernsehteams dürfte die wartende Kundschaft im Meyers Pitt Street Store, wo der offizielle Launch gefeiert wurde, übertroffen haben. Gegen Mitternacht waren lediglich 40 Fans vor Ort, um sich die neue Konsole zu sichern. Gleiches Bild in australischen Geschäften. Diese blieben weitestgehend leer, so dass das Personal und die Wachleute den Käufern zahlenmäßig überlegen waren. Es wird sogar berichtet, dass die Kunden zum Jubeln aufgefordert worden sind, um den TV-Zuschauern einen tollen Start der Playstation 3 zu suggerieren.
Fazit:
Egal wo man den Europastart der Playstation 3 beobachtet hat, wird ein einheitliches Bild deutlich ““ leere Geschäfte und somit auch ein mauer Start bei den Mitternachtsverkäufen. Ob der Absatz im laufe des Tages besser anlaufen wird bleibt abzuwarten. Die Ursache zu finden, wird aber schwer sein und ist letztlich völlig uninteressant. Letztlich zählt für Sony nur der Erfolg und der muss schnell kommen, damit Sony endlich die Negativberichte los wird.
Alles was ihr über die PS3 wissen müsst, erfahrt ihr in unserem Special.
In Berlin fand heute Nacht am Sony Center, zu Ehren des PlayStation 3 Starts, ein Mitternachtsverkauf mit Sido, Charlotte Engelhardt und anderen Prominenten statt (Bilder siehe Link unten).
Ein Minderjähriger war laut einem Berliner Radiosender auch vor Ort und kaufte sich eine PlayStation 3. Leider schaffte er es nicht bis nach Hause, denn in der Dunkelheit der Nacht haben ihn Unbekannte mit einer geladenen Waffe bedroht und im Gegenzug die PlayStation 3 entnommen. Der Beraubte blieb unverletzt aber um 600€ bzw. einer PlayStation 3 ärmer. Zumindest kann er sich mit dem Titel “zeitlich kürzester Inhaber einer PlayStation 3″ schmücken.
Wenn sich der junge Mann bei uns meldet (bitte nur mit Beweisen das er es war!), dann schenken wir ihm ein Spiel!
Beim Launchevent in Frankreich hat Micosoft sich “heimlich” ins Bild geschlichen. Ein Boot, mit der Aufschrift “Xbox 360 Laves You”, schipperte klammheimlich über den Kanal.
Video aus Frankreich
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Noch eine Simpsons Stimme verstorben
März 5, 2007, 9:53 pmMit Randolf Kronberg ist am 2. März noch eine Synchron-Stimme der Simpsons verstorben. Der nur 64 Jahre alte Randolf Kronberg sprach Sideshow Bob (1991 und 1993) und Bürgermeister Qimby. In den letzten Monaten sind leider einige der Stimmen der Serie verstorben.
2004: Gernot Duda (Barney Gumble), Horst Raspe (Abe Simpson)
2005: Fred Klaus (Seymour Skinner), Klaus Kessler (Carl Carlson)
2006: Elisabeth Volkmann (Marge Simpson, Jacqueline Bouvier, Patty Bouvier, Selma Bouvier), Ivar Combrinck (Reverend Timothy Lovejoy, Professor John Frink, Dr. Nick Riviera, Pedro Chespirito (Bienenmann), Gil, Disco Stu, Sideshow Bob, Sideshow Mel, Troy McClure, Luigi Resotto, Kang, Mr. Largo (früher), Duffman, Artie Ziff)
Mit Randolf Kronberg sind auch die Stimmen von Eddie Murphy, Michael Winslow und vielen anderen gestorben.
Bei den Simpsons ist die Stimme von Reverend Timothy Lovejoy die am häufigsten geänderte. Sechs Sprecher haben sich an ihm versucht. Nur noch 11 Charaktere werden von ihren ursprünglichen Stimmen gesprochen.
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Der Banküberfall und die Medien
Februar 28, 2007, 5:16 pmIn Deutschland erinnert man sich mit schrecken an den 16. August 1988. An dem Tag startete das “Gladbecker Geiseldrama” und im Laufe dessen starben drei Menschen. In der späteren Aufrollung des Falls spielte die Presse eine besondere Rolle. Gab man doch den beiden Geiselnehmern eine Plattform für ihre wirren Gedanken.
Seit diesem Tag geht die Presse deutlich anders mit Geiselnehmern um. In Österreich sieht man das scheinbar anders. Bei dem gestrigen Bankraub mit anschließender Geiselnahme lies sich ein Reporter der Zeitung Österreich (ja, der Name ist auch der Name des Landes) zu einem Telefonat mit dem Gangster hinreißen. Das Protokoll (ein Dank an das pcx Forum für die “Übersetzung”) liest sich wie folgt (Video auf der Seite der Österreich (mittlerweile gelöscht, Youtube Mirror unten)):
Journalist: Ich wollte mit dem Herren sprechen der, der, äh der dort mit ein paar Leuten drinnen sitzt äh äh äh mit wem hab ich die Ehre?
X: Mitarbeiter der BAWAG.
Journalist: Verstehe. Das heißt Sie sind Geisel?
X: Ja.
Journalist: Was passiert jetzt gerade?
X: Wer sind sie bitte?
Journalist: Mein Name ist Hagyo von der Tageszeitung Österreich.
X: Nein bitte jetzt nicht, danke.
Journalist: Könnte ich bitte den Herren der Sie bedrängt sprechen?
X: Von wem sind Sie bitte?
Journalist: Österreich.
X: Ich verbinde sie.
Journalist: Danke sehr.*Dudelmusik please hold the line*
Journalist: Ja guten Tag Hagyo. Hallo hallo?
Geiselnehmer: Hallo?
Journalist: Ja Hallo mein Name ist Hagyo…
Geiselnehmer: Hallo? Wer sind sie?
Journalist: Mein Name ist Hagyo von der Tageszeitung Österreich.
Geiselnehmer: Und was sind Sie für ein Landsmann?
Journalist: Ein Österreicher.
Geiselnehmer: Hagyo ist doch kein Landsmann.
Journalist: Doch doch. Glauben Sie mir.
Geiselnehmer: Ok. Und, weiter?
Journalist: Ich wollte fragen: Wie geht es Ihnen so?
Geiselnehmer: Wie geht es Ihnen?
Journalist: Mir geht es ausgezeichnet.
Geiselnehmer: Na sehen Sie.
Journalist: Aber, ich meine, das ist ja jetzt nicht die Frage, ich meine, ich habe gehört Ihnen sind Zigaretten geliefert worden.
Geiselnehmer: Was wurde mir geliefert?
Journalist: Zigaretten.
Geiselnehmer: Nein, wir haben keine Zigaretten.
Journalist: Sie haben keine Zigaretten bekommen?
Geiselnehmer: Nein, das war - sind Sie von der Kronenzeitung (Anm.: Hauptkonkurrent der Tageszeitung Österreich)
Journalist: Nein, von Österreich.
Geiselnehmer: Österreich. Pass auf einmal. Jetzt sag ich Dir einmal eines, Märchenprinz. Ich hab weder Zigaretten bekommen noch sonst etwas. Und später dann, werden wir noch einmal anrufen, dass wir endlich einmal aufs Klo gehen können. Weil das Klo ist abgesperrt.
Journalist: Wirklich. Und wieso ist es abgesperrt?
Geiselnehmer: Na weil es zu ist. Was heißt wieso ist es abgesperrt?
Journalist: Ist das normal dort?
Geiselnehmer: Ist das normal? (*wird ungehalten, sagt etwas mir unverstänliches*)
Journalist: Ja, ja, ja
Geiselnehmer: Pass auf einmal, ich kenne Dich nicht, wie heißt Du? Hodi, Hodi…? Warte einmal, willst Du eine geisel sprechen?
Journalist: Nein, nein. Ich wollte fragen wie es weitergehen wird. Wie schaut es denn aus?
Geiselnehmer: Was heißt wie es weitergeht? Woher haben Sie die Nummer überhaupt?
Journalist: Aus dem Telefonbuch.
Geiselnehmer: Das gibt es nicht.
Journalist: Sicher.
Geiselnehmer: Was heißt sicher? Wie redest Du mit mir? Was heißt sicher, das heißt ja.
Journalist: Ja.
Geiselnehmer lacht, sagt etwas unverständliches und legt auf.
Journalist: Hallo?
Man glaubt es kaum. Der Geiselnehmer ist, wenn man sich das Interview anhört, sehr aufgebracht und der Redakteur hat am Ende nicht einmal ein Story aber sicherlich die Geiseln in Gefahr gebracht.
Aber damit nicht genug! In einem APA Interview sagt Wolfgang Fellner, der Herausgeber dieser Zeitung, dass der Geiselnehmer kurz nach dem Telefonat mit der Zeitung aufgegeben hat - “Es wäre also besser, wenn man sich bei uns bedanken würde”. Scheinbar glaubt man, dass man mit dieser hervorragende Taktik den Täter zur Strecke gebracht hat. Ob dass der Herr Fellner wirklich glaubt?
Um den besonderen Humor unserer Nachbarn zu unterstreichen. Als der Banküberfall noch “lief” dachten Nachbarn der Bank etwas ganz besonderes aus. Sie hatten Boxen ans Fenster gestellt, aus denen laut der alte EAV-Hit “Ba, Ba, Banküberfall” schallte.
Ich würde an dieser Stelle gerne wissen was der Bankräuber dachte?
—Jörg | 1 comment
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Volle Pulle Ulle …
Februar 26, 2007, 1:46 pm… so oder so ähnlich hatten Boulevard Blätter Jan Ullrich (33) über die Berge motivieren wollen. Zehn Jahre ist es nun her, dass der Tour-Sieger der Liebling der Medien war. Eigentlich ist es das aber wieder. Nur jagten ihn die Medien. Es ging um Doping und das ist bekanntlich schon lange ein Thema im Radsport. Bevor er aber heute seinen Rücktritt verkündete, hat er mal eben auf “die anderen” verbal eingeprügelt. Da ist zum Beispiel Rudolf Scharping, Präsident des Bund Deutscher Radfahrer. Dieser in der Politik nur “laaaaaaangsam” in Schwung gekommende Scharping sei ein “Schulterklopfer” und befand die Nähe zu Ulle dann als gut, wenn er erfolgreich war. Wer erinnert sich nicht an Scharping im/am Servicewagen bei der Tour? Aber nicht nur er bekam sein Fett weg. Verbände, Experten und Behörden - alle Böse! Jan Ullrich wird nun beim österreichischen Team Volksbank als Berater arbeiten. Nach der Pressekonferenz sagte die Ex-Präsidentin des Bund Deutscher Radfahrer, Sylvia Schenk, im TV-Sender N24: “Am Anfang dachte ich, es ist nur peinlich, am Ende war es nur noch traurig. Es ist ein Abstieg, der da deutlich wird. Von einem ProTour-Team zum Berater bei einem zweitklassigen österreichischen Radsport-Team.”
Anmerkung am Rande: viele Radfahrer, die wie Ullrich im Sommer am Pranger standen, werden in diesem Jahr - spätestens im nächsten Jahr - wieder am Start sein.Doping ist im Radfahren ein Thema und wird ein Thema bleiben.
—Jörg | no comments
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PlayStation 3 Brandspace - der etwas andere Kutter
Februar 24, 2007, 7:55 pmGestern war ich einer Einladung von Sony gefolgt und habe mir in Hamburg die PlayStation 3 Brandspace angesehen. Dies ist ein Hausboot, auf dem man in gemütlicher Atmosphäre die PlayStation 3 spielen kann. Eine wirklich angenehme Location! Eines hätte man mir aber sagen sollen: Hamburg ist kalt! Das muss ein besonders Phänomen sein. Als ich vor Jahren bei AOL in Hamburg war, war es kalt - im Sommer. Gestern fuhr ich bei 15 Grad (wir reden von Celsius) vor Ort los und kam bei 2,5 Grad (noch immer die selbe Einheit) in Hamburg an - um 15:00 Uhr. Okay wir haben Winter - aber nicht HIER!
Auch wenn Sony derzeit verbale Prügel einstecken muss und wirklich jeder noch mal oben ein drauf setzt (ist dann ja auch einfach): ich mag das Konzept der PlayStation 3 und bin fest von einem Erfolg überzeugt. MotorStorm? Wow! Ich bin von dem Spiel so begeistert, dass ich keine ganzen Sätze dazu schreiben kann. Es ist das Spiel, mit dem Sony am meisten zum PlayStation 3 Lunch in Europa punkten will. Sony wird es auch! Da bin ich mir sicher. Leider werden zum Launch aber so wenige Konsolen verkauft (weil es nur eine Millionen gibt), dass das Spiel nicht oft genug verkauft erden kann (zumindest hätte man mehr verkaufte Exemplare verdient). Und wenn wir bei “Brettern” sind. Virtua Tennis 3 macht SOOOOO viel Spaß. Besonders mit vier Spielern, gemütlich auf der Couch … eine Wucht!
Zurück zur PlayStation 3. Wenn die Konsole nicht so “klobig” aussehen würde, dann wäre sie einfach die perfekte Konsole. Für HD Filme muss ich mir nicht einen Brotkasten (bei der Xbox 360) zusätzlich ins Rack stellen, dank WLAN brauche ich zumindest ein Kabel weniger, für die Joypads brauche ich mir keine Akkus zu kaufen, 60 GB sind schon gut - aber wenn ich mehr will, dann baue ich einfach eine neue ein und muss nicht auf Sony warten, wenn ich lustig bin, dann spiele ich einfach Linux auf die Kiste …. es sind für mich einfach so viele Gründe für einen Erfolg (von den guten Eigenentwicklungen von Sony habe ich noch nicht einmal angefangen).
Ach ja. Nach vier Stunden Hausboot hatte ich gestern Nacht noch eine Art “schunkeln” Gefühl im Bett - hatte aber nichts mit dem Karneval zu tun!
—Jörg | no comments
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SecondLife, World of Warcraft oder das Ende des Lebens
Februar 20, 2007, 2:28 pmDieses Comic trifft es zu 100%. Eigentlich muss ich dazu nicht viel schreiben - aber irgendwie muss es sein. Erst im Dezember durfte ich, unter anderem auch wegen World of Warcraft, zu einer Beerdigung. Es fing bei einem Clan-Freund erst mit World of Warcraft an. Eigentlich sorgte er immer dafür, dass wir mit einer großen Gruppe gemeinsam ins Kino gehen. Er sorgte für Karten und kümmerte sich um den ganzen Spaß. Dann wurde die Zeit knapper. World of Warcraft rief - das scheinbar sogar sehr laut. Die Zeit verstrich, man sah sich seltener. Zu unserem Weihnachtsessen kam er auch. Er war mittlerweile arbeitslos, eine Folge von World of Warcraft? Das hatte sicherlich Mitschuld. Aber er kam froh rüber, besser als sonst. Kurz zuvor erfuhren wir, dass sein Rechner defekt war und World of Warcraft war zur Zeit also nur noch bei einem Freund von ihm möglich. Wir hatten uns abends noch fröhlich getrennt und er wollte einige Tage später bei der Pokerrunde mitmachen. Eigentlich dachte keiner zu diesem Zeitpunkt, dass er den “Point of no Return” schon überschritten hatte. Drei Tage später wurde er morgens aufgehangen gefunden - Selbstmord. Warum ich das Schreibe? World of Warcraft ist bestimmt (ich spiele solche Spiele ja nicht) ein nettes Spiel. Aber es sorgte für eine soziale Isolation. Besonders schwerwiegend war bei Marco, dass er sich nicht helfen lassen wollte. Die Flucht in die virtuelle Realität ist eben einfacher.
SecondLife und World of Warcraft haben eines gemeinsam: egal wie die reale Welt gerade aussieht - die binäre bietet mir meine eigene schöne Scheinwelt. Harz IV, Arbeitslosigkeit, Überschuldung? Egal, ich habe entweder ein ultra rares Item oder meine binäre Traumhütte. Die Flucht in diese Scheinwelt ist einfach. Nur DSL, Strom und ein Rechner werden benötigt. Besonders der Hype rund um SecondLife macht mir Angst. Durch Spiegel und Stern Artikel, einer enormen Medienpräsenz und der Blog-Sphäre werden noch mehr Leute zu diesen Spielen getrieben. Sind die Spiele denn Gefährlich? Diese alleine sind sicherlich alles andere als Gefährlich. Spielen aber die “Falschen” diese Spiele, dann steigern sich diese vielleicht zu sehr in das Spiel hinein.
Wie gesagt: das sind Spiele und nicht das wirkliche Leben!
Ich kann nur hoffen, dass die Boomphase bald vorbei ist. Vielleicht wird es mal wieder hip mit seinen Freunden den Nachmittag auf dem Bolzplatz zu verbringen.
—Jörg | 2 comments
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